Nebel

Manchmal ist alles leer und tot in mir,
steh´ wie in einem dichten Nebelfeld.
Da führt kein Weg, kein Laut, kein Klang zu dir,
ich bin verlassen, einsam in der Welt.

Die Seele hat die Flügel eingezogen,
sie friert – und möchte doch so gerne fliegen.
Sie fühlt um Licht und Sonne sich betrogen
und droht dem schweren Nebel zu erliegen.

Doch endlich, endlich holt das Sonnenlicht
mich wieder in den hellen, frohen Tag.
Ich lebe wieder – und begreife nicht,
was dieser Nebel über mich vermag.

Alle Rechte: CS

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